Das Streichen im “Never Forget Summer”

Das Streichen und Renovieren geht in diesem unserem Prachtsommer munter voran. Wobei ich mir bei den immer wieder nahenden Kurzzeit-Gewittern immer wieder schnell mein Tor schnappen muß, das Tor fix von den Böcken runterheben und es schnell in die Angeln einhängen muß. Bei rund 50 Kilos keine gar so leichte Aktion.

Beim Tor war heute wieder Spachteln, das Spachtelzeug trocknen lassen und anschliessend Planschleifen angesagt. Das Schleifen ist [leider] bei all diesen Streicharbeiten ganz grundlegende Voraussetzung. Das Holz unseres Tores hat ein “gutes Alter” erreicht und da war viel zu spachteln und viel zu schleifen.

Morgen soll ein Tag ohne Gewitter und “Landregen”* sein. Da wird dann endlich gestrichen. Es wird das Tor leider nicht in Ultra-Violet gestrichen. Einfach weil das zu viel Unruhe in mein Umfeld gebracht hätte, wird es von mir wieder in schlichtem Weiß gestrichen.

Gegenüber ist unsere weiße Stadtkirche und da passt Weiß einfach – und bringt mir mental nicht die Unruhe rein, die Ultra-Violett bringen würde. Wobei lila immer eigentlich auch für Pfingsten steht und Geist, sogar für den heiligen Geist.  Aber obwohl lila und Ultra-Violett sicherlich passen würde, scheint es einfach sozialverträglicher, wenn ich es wieder in dem langweiligen Weiß streiche.

Den besten Terminus für unseren Sommer haben übrigens die “Stuttgarter Nachrichten” erfunden: den “Never-Forget-Summer”. Den aber ohne Bindestich. Das ist bei allem Debatieren tatsächlich der allerbeste und irgendwie auch Zufriedenheit zeigende Ausdruck für unseren Sommer: den “Never-Forget-Summer”.

Natürlich kann man auch mit Klimawandel anfangen und dem allgemein fehlenden “Landregen”, aber nur “Never Forget Summer” bringt das positiv formuliert auf den Punkt. Es geht ja auch um das Wetter geniessen – und am Wetter kannst Du eh nix ändern. Was soll da das Lamentieren bringen? Also: “Never Forget Summer” ist grad angesagt …

 


* Eine weitere geniale Begriffsfindung lag in diesem Sommer in dem eigentlich total-neuen Begriff des “Landregens”. Viele Redakteure reklamierten ständig den fehlenden Landregen.

Landregen ein genialer Begriff: Die Kuh grast und das ländliche Umfeld wird regenmäßig idylisch und profan eingenässt. Der Herr lässt es über Gerechte und Ungerechte regnen – aber den Dörflern gibt er den Landregen. Passt schon …

 

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