Datenskandal nicht nur bei Facebook, sondern jetzt auch bei der Post

Alle Daten, die erfasst werden, sollen sinnvollerweise auch irgendwann genutzt werden. Und so verwundert es nicht, daß nicht nur Facebook mit “seinen” Daten in Amerika den Wahlkampf mitbestimmen konnte. Auch unsere gute “alte Post” hat  unseren Politikern im Wahlkampf ganz entscheidend Daten liefern können.* Dies verblüfft eigentlich nicht, da Direktmarketing seit langem zum Geschäftsmodell der Deutsche Post Direkt GmbH gehört.

Wie bei Facebook zeichnet sich bei der Post ein “Datenskandal” ab. Dies berichtet aktuell die “Wirtschaftswoche”. Die Post soll im Bundestagswahlkampf 2017 den Parteien bescheidenene eine Milliarde Einzeldaten verkauft haben. Nur zur Erinnerung eine Milliarde schreibt sich 1.000.000.000. Wenn man die vielen Nullen sieht, dann beeindruckt´s richtig.

Ich würde – sowohl beim Facebook Datenskandal, als auch beim Datenskandal bei der Post – den Datenskandal darin sehen, daß niemand gesehen hat, dass all die gesammelten Daten auch genutzt werden. Selbstverständlich werden die Daten genutzt – das gehört zum Geschäftsmodell.


* Bitte unbedingt sehen, das Direktmarketing der Post ist “altes Geschäft”: da hat man Daten gesammelt und fleissig die Daten eingegeben. Facebook aber ist digitale Datenrevolution: da geben die Kunden die Daten selber ein und weitere Daten fallen on-the-fly ohne aufwendige Dateneingaben automatisch an.

 

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