Echtheit eines Bildes (oder eines Videos)

Man sollte nicht versuchen Verfassungsschutzpräsidenten zu verteidigen. Denn für die ist im Prinzip immer vortrefflich gesorgt. Es gibt aber “in der Sache Maaßen” einen Aspekt, der eigentümlicherweise nicht ansatzweise öffentlich diskutiert wurde. Denn die große Frage ist und bleibt doch: Kannst du heute die Echtheit und damit die Realität aus einem Foto oder einem Film sicher schliessen?

Du siehst ein Bild oder schaust einen Film im Fensehen. Kann dieses Foto oder dieser Film dann verlässlicher Beweis dafür sein, das etwas exakt so geschehen ist? Genau diese Frage beantworte ich für mich entschieden mit Nein! Bei unseren heutigen Möglichkeiten in der Bild- und Videobearbeitung kannst du eine Echtheit nur noch mit hochspezialisierten Spezialisten bestätigen. Wir müssen nicht nur das ständig zitierte Photoshop bemühen, “zur Not” bietet auch schon gerade Affinity Photo und das frei verfügbare geniale Gimp (möglichst in der Version 2.1) ungeahnte Möglichkeiten Bilder und Bilder aus Videos zu verändern.

Fazit: Du kannst der Echtheit eines Fotos oder eines Videos heute eigentlich nicht mehr vertrauen. Du brauchst mehrere Fotos, Videos aus mehreren Quellen um die Echtheit bestätigen zu können. Da heute alle Welt fotografiert und Videos dreht, klappt die Verifizierung des Bildmaterials dann eben über das kollektive Bildmaterial relativ verlässlich.

Allerdings sollte man sehen, mit etwas höherem technischen Aufwand wäre auch da eine Fälschung möglich. Unsere Computer sind so fix geworden, es wäre auch das Verändern (Fälschen) von Bildmaterial aus mehreren Perspektiven und Sichtwinkeln machbar. Weil die Rechner das perfekt und verlässlich durchrechnen, wäre die Fälschung von mehreren Perspektiven allerdings vermutlich “zu perfekt”. Im übrigen (nur ein Witz !!!) – schon die Landung auf dem Mond …

 

[ Da bin ich leider wieder der Erste nicht, siehe den Artikel aus 2005. ]


Eine Kleine Bildanalyse aus einem im Internet frei verfügbaren Foto
der Mondlandung von 1969.


Es ist wichtig, daß man das Bild als “Agnostiker” mit einer gewissen Skepsis betrachtet – es ist mir als Bild-Betrachter völlig einerlei, ob die Mondlandung stattgefunden hat oder nicht, denn es geht ausschliesslich um das Bild. {Zugegeben das ist schwierig. Denn ich weiß noch, wie ich als Bub in meinem Schlafanzug 1969 die Mondlandung anschauen durfte. Das war ein Event, obwohl damals Event noch nicht erfunden war …}.

Letztlich setzt ein Bild auch immer Vertrauen voraus (zum Beispiel darauf, daß es nicht manipuliert worden oder unangemessen – das heisst zu stark – bearbeitet worden ist).

Ein gewisses Hinterfragen des Gesehenen ist ja nicht unspannend, wie zum Beispiel das Anschauen der Fußspuren des Herrn Astronauten in der unteren rechten Ecke. Wenn man sich bei den Fußspuren des Herrn Astronauten vorstellt, wie der dort schwerelos gehüpft ist. Hoppla, gerade unten rechts scheint etwas nicht zu stimmen, da ist der Astronaut mit seinen drei Füssen durcheinander gekommen oder er hat den rechten und den linken Fuß vertauscht. Kann ja in der Eile vorkommen …

Einem Bildbearbeiter erscheinen viele Dinge auf diesem “historischen” Foto gewaltig strange. Wie die Fahne weht, wie die Farben der Flagge leuchten. Auf jeden Fall wurde da coloriert. Auch die zweite Fahne auf dem Raumschiff scheint nachträglich coloriert zu sein.

Die Fußabdrücke unten rechts kann ich mir gar nicht erklären.

Über die Tiefe der Fussabdrücke im schwerelosen Raum kann ich mir kein Urteil erlauben. Es scheint so zu sein, daß die linken Fussabdrücke tiefer, strukturierter als die rechten sind (Sprungbein?).

Irgendetwas scheint nicht mit der Perspektive zu stimmen (Kamera, Fischauge?), denn es ist eine Art von Glaskugel Effekt da. Das ist das Dreieck Fotograf – Astronaut – Solarmobil. Ich vermute sehr stark, daß die Kamera ein Fischaugen-Objektiv hatte. Das würde die eigentümliche Perspektive erklären. Da müsste man Detektiv spielen und nach der Kamera schauen …

Die rosa Farbe auf dem Solarmobil ist eigentümlich, da wäre es interessant, wie das Solarmobil auf der Erde ausgeschaut hat.

Wahrscheinlich wäre es das Beste eine Handvoll Bildbearbeiter eine Gruppenentscheidung fällen zu lassen. Meine Meinung ist, die Kamera hatte vermutlich ein Fischaugenobjektiv, es wurde sehr stark coloriert, gerade die Fahnen. Das Solarmobil wurde mit Rosa etwas akzentuiert. Meiner Meinung nach ist das Foto stark bearbeitet, was gegen eine Studioaufnahme spricht. Eine Studioaufnahme hätte man sicherlich nicht so stark bearbeiten müssen.

Das führt natürlich für mich zu der sehr spannenden Frage, wie man 1969 Bildbearbeitung gemacht hat. (Keine Ahnung …).

Zur Kamera habe ich gleich etwas gefunden. Das war eine Hasselblad-Kamera 500EL . Hier steht zu dieser Kamera mehr. Es gab und gibt ein 30 mm Distagon Fish-Eye Objektiv von Zeiss und dieses Objektiv wurde für Fotos im wissenschaftlichen Bereich  eingesetzt. Das Kreuz, den Messpunkt, den ich in der Vergrösserung gefunden habe, macht diese Kamera standardmässig.

Das oben betrachtete Bild war kein NASA-Original-Bild. Es war eines der vielen bearbeiteten Fotos der Mondlandung aus dem Internet. Selbstverständlich wurde auch dieses “historische” Foto vielfach moderner Bildbearbeitung unterzogen. Es ist eben ein Irrtum, daß ein historisches Foto keiner Bildbearbeitung unterzogen wurde. Im Gegenteil, es wurde vor jeder Veröffentlichung tonwertkorrigiert und optimiert.

Die historischen Original-Fotos können bei der NASA angesehen werden.

 


Anhang.

[1] Bildmaterial der NASA zur Apollo 11 – Mission – frei einsehbar

[2] Wikipedia Verschwörungstheorien zur Mondlandung und deren Widerlegung.

[3] Die HD-Filme der NASA Mondlandung 1969/Apollo 11

[4] Die verschwundenen Original-Filme, Zeit-online

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