Eigenen Showroom überarbeitet

 

Den Sommermonat Juli habe ich genutzt, um unseren eigenen Showroom zu überarbeiten. Die Botschaft wurde noch deutlicher herausgestellt: Wir bringen Sie ins Internet mit Ihrem Showroom. Showroom für die Produkt-/Firmenpräsentation.

Es sind bestimmte Stripes, beispielsweise mit einem Slider (- das kann ich auch) hinzugekommen. Nun ist der Anfang des Kommerzes (die sogenannte Produktivphase) nicht das Ende der Kunst! Der Slider ist natürlich ein Zugeständnis an den Geschmack des Publikums. Außerdem wecken bewegte Bilder (Slider) unsere Aufmerksamkeit mehr als stehende Bilder. Noch ein Überrest aus den Zeiten als wir Menschen Jäger waren.

Der Slider.

 

Alles ist weiterhin optisch nach gewissen Design-Prinzipien gestaltet. Designprinzipien gewonnen aus dem Sehen*. Das sind zum Beispiel Entsprechungen, wie “was Unten, das auch Oben”. Erst heute habe ich im Flecken eine Frau gesehen, die ihr Haarband im gleichen Rosa, wie ihre Sneakers hatte. Das sind farbliche Entsprechungen, die müssen einfach stimmen**.

Weiterhin bleibt alles fröhlich bunt. Den Versuch von schwarz-weißen Cards vor Neutralgrau (#808080) werde ich in sachlichen Showrooms einsetzen. Wir haben dann dafür eine Vielzahl von Weiß-, Grau-, Schwarztönen. Da dann eben ein Design – wie bei den Schwarz-Weiß-Fernsehern der 60er – unter Verzicht der Farbe. Farbe bedeutet stets und immer Emotion – und unser Geschäft ist emotional. Unser Geschäft ist Farbe.

Weiterhin bleibt unser Showroom ein Onepager. Wenn man – angesichts der rechtlichen Verpflichtung, ein Impressum und eine Datenschutzerklärung anzugeben – noch von einem Onepager sprechen kann. Denn heute brauchst du für einen Onepager mindestens drei Seiten oder das Impressum, sowie die Datenschutzerklärung killt dir dein Design. Schreckliche, verrechtlichte Zeiten. Aber wir richten uns (- wie sich´s gehört) nach dem Recht.

Das waren die kleinen Änderungen für den Monat Juli. Weitere größere Änderungen erst ab August. Wichtig ist mir, daß sich die Methode der Entwicklung aus Cards auch in meinem Showroom-Design widerspiegelt. Wichtig ist mir, daß sich die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit in den Inhalten widerspiegelt. Da kommen wir nicht drum herum.

Datenschutzerklärung + Impressum stehen jetzt übrigens am Ende des Showrooms. Da wo sie hingehören.

{Laut t3n haben bereits fünf Prozent aller Digitalunternehmen eine Abmahnung in Sachen DSGVO erhalten. Dies obwohl “die Politik” signalisiert hatte, das würde schon alles nicht gar so schlimm kommen. Den Artikel aus der t3n finden Sie hier. Im gleichen Artikel erwähnt t3n, daß 56 Prozent der Unternehmen mit einer negativen oder sehr negativen Entwicklung des Umsatzes wegen der DSGVO rechnen [siehe da, bei t3n]}.

 


*Designprinzipien aus dem Sehen haben “erlebte Relevanz”. Es gibt bislang kein Designbuch, welches verbindliche design rules enthält. Die Regel, daß Apple Produkte in reinweissen Räumen mit Kaktus im Hintergrund am Besten wirken würden, ist selbstverständlich keine Regel, sondern ein Designer Joke …

** Hinter diese eigentümliche Fähigkeit der Frauen, Farben zu sehen, Farben zu erleben kommst du als Mann nur schwer. Das sichererste Gefühl für dieses Mirakel erhältst du als Mann, wenn du einer Frau zusiehst, wie SIE Blumen in einer Vase arrangiert. Da wird dort ein wenig umgestellt und dort und am Ende steht da der perfekte Blumenstrauss. Ein Wunder.

Das ist eine absolut geheimnisvolle Fähigkeit der Frauen im Sehen und eine exakte Genauigkeit im Farbsehen. Hier nur der neue Blumentopf meiner Gartennachbarin vor dem Flieder. Das passt perfekt. Ein Wunder …

 

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