Salvator Mundi – Kunst, Kommerz und perfekte Proportion(en)

Für Menschen, die in Geld bewerten (müssen) ist das schon ein interessantes Ergebnis: 450,3 Mio. Dollar Kaufpreis für das Werk “Salvator Mundi”, welches Leonardo da Vinci zugeschrieben wird.  1958 hatte Salvator Mundi – noch einem Schüler Leonardos zugeschrieben – einen Auktionswert von bescheidenen 45 Pfund. Nunmehr angeblich durch den Meister Leonardo selbst erstellt, steigt das Werk gigantisch im Wert und erzielt einen [bisherigen] Höchstpreis.

[Salvator Mundi mit hohem Kontrastumfang im Grid “rule of thirds”].

“Alle Zufriedenheit, die wir an irgendeinem Kunstschönen empfinden,
hängt doch davon ab, dass Regel und Mass beobachtet sei;
unser Behagen wird nur durch Harmonie bewirkt”.

Friedrich Schiller

Das Gewand in türkis kennen wir aus dem letzten Mahl (Ultima Cena). Beim Gewand hatte ich dort den Eindruck, das  Übergewand sei wegen des Farbtones des mittleren Bereiches des Himmels beim Ausblick aus den Fenstern gewählt.

Leonardo hat Transparenz gekannt, wie man an der Welt-Kugel sieht.

Die Hand ist beinahe fotorealistisch, das Gesicht leicht matschig. Dies kommt vermutlich von den umfangreichen Restaurationsarbeiten. Das Bild war ursprünglich in einem beklagenswerten Zustand.

Ich denke, in Zusammenhang mit religiösen Gemälden spricht man besser nicht von Cross-Promotion. Trotzdem – auch Christies hat ein interessantes YT–Video eingestellt.

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Der Goldene Schnitt – The Golden Ratio.

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[1] Die Drittelregel.

[2] The Golden Ratio.

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[my opinion].
Das oben war sehr lehrreich. Zuerst die Drittelregel, dann der Goldene Schnitt. 

Sein Bild spielt mit Dreiecken. Leonardo hat mit Dreiecken ein Bekenntnis zur Dreifaltigkeit abgegeben. Der Hinweis auf das Dreieck = die Dreifaltigkeit erfolgt über die nach oben gestreckten Finger. Dies ist der Schlüssel (keyframe) zum Bild. Ich möchte jedem anraten, die Finger so gen Himmel zu strecken, wie auf dem Bild. Besonders natürlich und unverkrampft wird Ihnen das nicht möglich sein.

Die verdrehten Finger spannen ein Dreieck auf. Das ist die Lesart: seht nach dem Dreieck.

Im Bild Salvator Mundi sind viele Dreiecke aufgespannt. Einige wenige habe ich hier skizziert.

Es sind natürlich weit mehr Dreiecke vorhanden, als von mir eingezeichnet.

Nix da mit einem einfachen quadratischem Grid – es liegt ein Grid vor, welches durch Diagonallinien aufgespannt wird. Die gleichschenkeligen Trapeze sind anschliessend in Dreiecke zerlegt. 

Das Gemälde ist ein Bekenntnis zur Dreieinigkeit. Die Dreifaltigkeit spannt die Welt auf und trägt sie..

 

 

 

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