Unser Showroom www.MichaelReiniger.de ist in der final version online!

 

Ein echter Schwarzwälder behält immer etwas in der Rückhand. Der bisherige Showroom war so etwas wie ein Grid, ein vorläufiger Rahmen, ein Gitternetz. Es ist jetzt und heute an der Zeit die endgültige Version auszuspielen.

Da die Kollegen es ohnehin herausfinden werden, kann ich es auch hier selber erwähnen. Nicht die Helvetica ist der Font der Wahl für unseren Fliesstext geworden, sondern der weitgehend unbenutzte Font DIN-1451 LT Pro. Eine nüchterne sachliche Schrift, die nicht so sloganhaft ist, wie die gute Chivo und die sich – hier und heute – für unseren Zweck mehr eignet als die bewährte [!] Helvetica.

Auch ausgespielt wurde der Joker, daß nicht alles rechteckig im Grid bleibt. Ganz klar gesagt: das rückt der User/die Userin ratzfatz in Millisekunden im eigenen Brain gerade. Das ist für Menschen überhaupt kein Problem.

Es ist im Gegenteil so: wir haben im Industrie-4.0-Zeitalter {im postindustriellen Zeitalter} als Mensch einen Widerwillen gegen das exakt Gerade entwickelt, weil das eintönig immergleich Rechtwinklige, uns an den Output der industriellen Massenproduktion erinnert.* Wir verlieren uns emotional eher nie in ewig gleicher Rechteckigkeit.

Cards sind bei uns durchgängige Methode. Wir nutzen für alles Kärtles. Bei der Planung arbeiten wir mit der Kanban-Methode. Die Ideenfindung zum Showroom findet mittels Kärtles statt. Es ist aber definitiv nicht gesagt, daß auch die optische Umsetzung in den Showrooms Karten entsprechen muß.

Ich bin mir durchaus bewusst, daß die Loslösung von der Horizontalen auch irritieren kann. Da erinnere ich mich noch gut an die Frau, die mich halb flehentlich gebeten hat: Gell, Sie machen uns das aber gerade … Tatsächlich ist der Aufwand etwas nicht im rechten Winkel anzuordnen sogar höher.

Auch die Fähigkeit in der Phantasie etwas geradezurücken unterscheidet uns Menschen von der Maschine, sprich vom Computer. Der Computer hat´s gerne gerade, linear, rechteckig. In den Anfangstagen der IT war man mit Matrix- oder Kettendruckern auf die Horizontale fixiert. Das alles braucht’s heut nimmer – und das ist gut so …

 


* So ist die flauschige Hühnerfeder in dem Zehnerkarton Freilandeiern aus industrieller Produktion der pragmatische Versuch das uniforme Produkt Ei mit dem “Naturprodukt Feder” zu individualisieren. Es muß eigentlich nicht erwähnt werden, Bioeiern fehlt in der Regel grade diese Feder. Die fehlende Feder gerade bei Bioeiern kann auch als Anscheinsbeleg für besondere Hygiene gelten.

 

 

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